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Salzburg
ist in aller Welt berühmt als Festspielstadt und für seine historische
Altstadt, die in eine eindrucksvolle Stadtlandschaft eingebettet ist. Die
Stadt mit ihren 140.000 Einwohnern ist alljährlich Ziel für hundertausende
Touristen aus allen Kontinenten.
Das heutige Gesicht Salzburgs, mit seiner barocken Altstadt, entstand im
17. und 18. Jahrhundert, als die Fürsterzbischöfe Wolf Dietrich, Markus
Sittikus und Paris Lodron durch rege Bautätigkeit der Stadt ihren Stempel
aufdrückten. Über hundert Kirchen, Schlösser und Paläste zeugen heute noch
von der Macht der Erzbischöfe in Salzburg.
Am 27. Januar 1756 wurde der berühmteste Sohn der Stadt, Wolfgang Amadeus
Mozart als siebentes Kind des “Hochfürstlichen Salzburgischen Kammermusikus”
Leopold Mozart und dessen aus St. Gilgen bei Salzburg stammenden Gattin Anna
Maria Walpurga geboren. Zwischen 1747 und 1773 lebte die Familie im Haus
Getreidegasse Nr. 9. Die Wohnung ist heute ein Museum. Berühmte
Ausstellungsstücke sind u.a. Mozarts Kindergeige, seine Konzertgeige, sein
Clavichord, das Hammerklavier, Portraits und Briefe.
Erst 1816 kam Salzburg als neues Kronland zum habsburgischen Österreich.
Anfang des 20. Jahrhunderts gab es für Salzburg mit der Gründung der
Festspiele einen neuen Impuls, dessen Wirkung auf das kulturelle Leben in
der Stadt noch heute ungebrochen ist. Das künstlerische Programm der
Festspiele, die heutzutage von Ende Juli bis Ende August stattfinden,
umfasst mittlerweile nicht weniger als 38 Spieltage und gut 180 Konzerte an
11 verschiedenen Aufführungsorten. |