WM 2010 in Port Elizabeth
Stadion
In
Port Elizabeth fanden bereits zahlreiche Fussballturniere statt, nicht
zuletzt der Nelson Mandela Challenge im Jahr 2005. Dabei kam es zur
Begegnung zwischen Südafrika und Senegal, zwei afrikanischen Topteams.
Die Nelson Mandela Bay verfügt bisher nicht über ein
Fussball-Stadion. Alle internationalen Spiele wurden im Stadion der Ostkap
Rugby-Mannschaft ausgetragen. Für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2010™
wird ein neues Fussballstadion, das Nelson-Mandela-Bay-Stadion
, eigens errichtet.
Die Gruppen der FIFA WM 2010 im Überblick mit Spielorten: Gruppe A
Südafrika
Mexiko
Uruguay
Frankreich
11. Juni Johannesburg: Südafrika - Mexiko
11. Juni Kapstadt: Uruguay - Frankreich
16. Juni Tshwane/Pretoria: Südafrika - Uruguay
17. Juni Polokwane: Frankreich - Mexiko
22. Juni Rustenburg: Mexiko - ...
Grünes Licht für die WM-Stadien für 2010 Es war nicht ganz "In 80 Tagen um die Welt", aber auf immerhin 4.000 Kilometer in sechs Tagen brachte es die über 50-köpfige Expertendelegation der FIFA und des Lokalen Organisationskomitees für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010?. ...
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Die Stadt Port Elizabeth
Als
Ausgangspunkt einer Fahrt entlang der Garden Route ist Port Elizabeth vielen
Südafrika- Reisenden bekannt, doch nur wenige kommen der Stadt näher. Dabei
hat „P.E.“ vielerlei Interessantes zu bieten und ist prädistiniert für
Ausflüge in die Umgebung.
Bei einem Bummel durch Port Elizabeth stößt man neben modernen
Hochhäusern auf eine Vielzahl reizvoller, viktorianischer Bauten. Zu ihnen
zählt auch das älteste Opernhaus Südafrikas, das noch immer genutzt wird. Am
Hafeneingang, unweit des Bahnhofs, erhebt sich ein viereckiger Ziegelbau,
der nach Ersteigen von 204 Stufen einen großartigen Blick über die Stadt und
die Algoa Bay ermöglicht. Südöstlich des Hafens erstrecken sich an der Beach
Road breite Sandstrände. Hier, im Vorort Humewood, findet man die größte
Attraktion der Stadt, das Oceanarium und den für seine Serumforschung und
-gewinnung berühmten Schlangenpark. Im angeschlossenen Tropical House leben
tropische Vögel und Reptilien inmitten einer üppigen tropischen Vegetation.
Angeschlossen ist ein Museum mit Sammlungen zur Natur- und Kulturgeschichte
der Region.
Zu den lohnenden Tagesausflügen gehört zweifellos der Besuch des Addo
Elephant National Parks, den man nördlich der Stadt nach etwa 70 km über die
R 336 erreicht. Er wurde 1931 errichtet, um die letzten der vom Aussterben
bedrohten Elefanten und Büffel der Kapprovinz zu retten. Inzwischen wurden
hier auch wieder Spitzmaul-Nashörner angesiedelt, ferner trifft man auf
Warzenschweine sowie zahlreiche Antilopen-Arten. Die Elefanten, deren Zahl
inzwischen wieder auf mehr als 270 angewachsen ist, tummeln sich im dichten
Gestrüpp des Geländes am ehesten an den Wasserlöchern.
Für Besucher, die keine Zeit für die Reise in eines der großen
Wildreservate in KwaZulu-Natal oder Mpumalanga haben, bietet etwa 40 km
östlich von Addo das private luxuriöse Shamwari Game Reserve Safaris an.
Hier kann man die Wildtiere bei Fahrten im Geländewagen und auf geführten
Fußtouren beobachten.
Ein weiteres empfehlenswertes Ziel für einen Tagesausflug ist
Grahamstown. Die 1812 als britischer Militärposten gegründete Stadt ist
heute ein Kulturzentrum mit Universität, zahlreichen Schulen, Kirchen und
interessanten Museen. Hier findet jedes Jahr im Juli das National Festival
of Arts statt, das größte Kulturereignis des südlichen Afrikas. In der
Umgebung, "Settler Country", finden sich zahlreiche Zeugnisse der blutigen
Auseinandersetzungen zwischen der farbigen und der weißen Bevölkerung.
Wem die Großstadt Port Elizabeth zu turbulent ist, der findet an der
Sunshine-Küste um Port Alfred (ca. 160 km von Port Elizabeth) prächtige
Sandstrände, geruhsames Strandleben und die Möglichkeit zu Kanu-Fahrten auf
dem Kowie oder Bushman River.
Port Elizabeth eignet sich nicht nur als östliches Tor zur Gartenroute,
sondern auch für eine Fahrt durch die Große Karoo und einen Besuch in
Graff-Reinet (ca. 250 km).
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